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[24.06.2008 20:30 Uhr] Abgehängt Nicht die deutsche Fussball-Nationalmannschaft hat ihre Wettbewerber bisher besser als von Vielen vorhergesehen abgehängt, einige DSL-Nutzer werden immer häufiger von ihren erworbenen Anschlüssen abgehängt. Dass die mögliche (d. h. vertraglich maximal vereinbarte Bandbreite) oft nicht erreicht wird ist nicht das Problem. Zunehemend beschweren sich Kunden darüber, dass der Anschluss entweder absolut inakzeptabel unperformant ist oder gar nicht funktioniert. Das kann tageszeiten-, mondphasen- oder wovon auch immer abhängig sein, es lässt sich nicht verlässlich reproduzieren da das Problem sporadisch auftritt. Nur schwer sind die DSL-Anbieter zu bewegen, sich dieses Problems anzunehemen. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, mit welch einer Gelassenheit und Ruhe die Kunden derartige Probleme ertragen, da ihre gesamte Betriebsorganisation in starkem Maße von der Verfügbarkeit des Internets abhängt. So können sie oft kein Material bestellen, keine Überweisungen tätigen oder nicht mit Kunden und Lieferanten kommunizieren. Ziemlich heftig für eine Anwaltskanzlei mit vielen Mandanten, mit denen via Mail kommuniziert wird oder für die Bilanzbuchhalterin, die die Buchungsunterlagen per Mail bekommt … [06.06.2008 07:30 Uhr] Hilf mir! Galt vor wenigen Jahren die Remote-Unterstützung von Benutzern, deren PC sich nicht im eigenen Netzwerk befindet, als "Teufelszeug", "Schwarze Kunst" oder als "administrativer Schweinkram", ist derartige Hilfe zur heutigen Zeit wesentlich weiter verbreitet und auch technisch leichter möglich. Zwar bringen moderne Betriebssysteme Remote-Unterstützung mit, doch deren Gebrauch, insbesondere beim weit verbreiteten Windows XP, ist für den Helfer nicht ganz so einfach, wie es oft behauptet wird. Wesentlich einfacher gestaltet sich das Ganze mit der vom Heise Verlag angepassten Version des UltraVNC Tools, das für den Hilfesuchenden mit nur zwei Doppelklicks zu bedienen ist.
Weder an der Routerkonfiguration des Hilfesuchenden noch an dessen Firewall sind irgendwelche "Schräubchen" zu drehen. Der Helfer hat allerdings etwas mehr Aufwand. Er muss ein Loch in seine Firewall hacken und seinen PC dazu bringen, auf das Hilfeersuchen entsprechend zu reagieren. Das ist jedoch nicht sonderlich kompliziert und sollte für einen "Fern"-Administrator nicht wirklich ein Problem sein. Für Fragen und Lösungen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.
Hilfe ist oftmals nur zwei Mausklicks, eine Mail oder einen Anruf entfernt! [02.06.2008 11:00 Uhr] Zeit für Linux In vielen IT-Umgebungen scheint die Zeit für Linux gekommen zu sein. Viele wissen es noch nicht. Andere denken zunächst daran, wie sie es verhindern können, anstatt darüber nachzudenken, was es ihnen und ihrem Unternehmen bringt. Oft sind es nicht sachliche Argumente, welche es durchaus geben kann, sondern es wird mit unsachlichen und nicht haltbaren Argumenten versucht, die Einführung von Linux und anderen Opensource-Produkten verhindert. Wegen des geringen Preises meint man z. B. könne es keine gute Qualität geben.
"Was nix kostet, taugt auch nix!", "Das ist mir viel zu viel Gefummel und Bastelei!", "Wer kann schon sagen, ob das wirklich sicher ist?" - solche und ähnliche "Argumente" sprechen ehr gegen den, der sie vorbringt als gegen das jeweilige Produkt. In der IT-Branche ist man sich längst darüber einig, dass es gute Gründe gibt, Opensource-Software einzusetzen. Dabei spielen die Anschaffungskosten nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die Stabilität des Systems, die Flexibilität und Erweiterbarkeit, die Effizienz und schließlich die TCO (Total Cost of Ownership). Legt man diese Kriterien als Entscheidungsfaktoren an, wird es in vielen Fällen auf Opensource-Lösungen hinauslaufen.
Sieht man von bestimmten Sachzwängen einmal ab, z. B. Verfügbarkeit einer bestimmten Anwendung nur auf Windows-Plattformen, gibt es kaum noch Argumente, die wirklich gegen Opensource-Lösungen sprechen. Um so unverständlicher ist es, dass gerade große Organisationen wie sehr viele öffentliche Verwaltungen, die IHK und viele Andere noch immer krampfhaft an den proprietären, überteuerten Produkten der Redmonder festhalten, statt sich einmal an erfolgreichen Projekten zu orientieren wie z. B. dem LiMux-Projekt der Landehauptstadt München. Offenbar ist es immer recht leicht, Geld auzsugeben, was man selbst nicht erarbeitet hat. Angesichts leerer öffentlicher Kassen verwundert es schon, wenn kaum Anzeichen erkennbar sind, dass hier umgesteuert wird… [05.05.2008 21:00 Uhr] Time to change Manchmal entsteht eine "gefühlte" Lücke zwischen Werbeversprechen in aufwendig produzierten Fernsehspots und der erlebten Realität. Offenbar scheint es in Mode gekommen zu sein, die Nichtablehnung eines versteckten Angebotes als Zustimmung zu einem Vertrag zu interpretieren. Also nicht der Kunde muss sagen "Ja ich bestelle …" sondern der Anbieter sagt "Ich biete Ihnen an …". Bleibt das Angebot unwidersprochen, so meinen einige Anbieter, es sei ein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen.
In früheren Zeiten nannte man so was Wegelagerei und Straßenraub.
Mobilfunkanbieter, die mit sogenannten "Mehrwertdiensten" wie diversen Klingeltonabos usw. um die Kunden buhlen und manch einem Jugendlichen die Kohle schneller aus der Tasche ziehen als ein Hütchenspieler sind hinreichend bekannt. Dass der Internetserviceprovider meines bisherigen Vertrauens sich diese Geschäftspraktik auch zu eigen macht, hat mich ein weiteres Mal enttäuscht - das zweite Mal in der nunmehr achtjährigen Zusammenarbeit.
Es scheint wiedereinmal die Zeit zum Wechsel gekommen zu sein. Im Dezember wird es so weit sein. Meinen Vertrag werde ich nicht verlängern sondern fristgerecht per Einschreiben mir Rückschein kündigen. Schade auch für den Anbieter, denn weitere Kunden werde ich wohl nun auch nicht mehr für ihn anwerben. [28.04.2008 10:00 Uhr] Recycling Die Haltbarkeit und Nutzungsdauer der aktuellen PC-Generation hat sich deutlich verlängert. Die Rechenleistung erhöht sich von PC-Generation zu PC-Generation längst nicht mehr so drastisch in kurzen Zeitabständen wie in der Vergangenheit. Auch die Spürbarkeit weiterer Leistungserhöhung bei den meisten Anwendungen ist ehr gering. Das führt dazu, dass man des Öfteren geneigt ist, ein vorhandenes System zu reparieren als durch ein Neues zu ersetzen. Verstärkt wird dieser Trend auch dadurch, dass die neuen Windows-Systeme nicht unbedingt preiswerter als die Vorgängerversionen sind. Bei gleicher Hardwareausstattung ist unter bestimmten, keineswegs "exotischen" Bedingungen sehr häufig zu beobachten, dass das neue System ehr weniger performant ist als sein Vorgänger.
Sollte sich herausstellen, dass der vorhandene PC nicht instand gesetzt werden kann, ist es eine gute und kostensparende Idee, den PC durch einen neuen PC zu ersetzen, jedoch beim Neukauf darauf zu achten, dass man diesen ohne Betriebssystem beschafft. Da der alte PC nicht mehr betrieben wird, kann dessen Betriebssystem auf dem neuen PC weiter genutzt werden. Das ist im Übrigen auch völlig legal - auch wenn es Leute gibt, die anderes behaupten.
Ein weiterer Trend in diesem Kontext des Recyclings scheint es zu sein, ehemals als "Fat-Clients" betriebene PCs nunmehr als "Thin-Client" einzusetzen wodurch deren Nutzungsdauer ebenfalls drastisch erhöht werden kann. So werden in einigen Brandenburger Schulen Rechnerkabinette mit PCs ausgestattet, die bereits ein "Leben" in verschiedenen Institutionen hinter sich haben. Als "Thin-Client" taugen sie allemal, wenn dafür Sorge getragen wird, dass die übrige Infrastruktur den Anforderungen entspricht. Doch nicht nur die Anschaffungskosten lassen sich dadurch senken. Auch die Betriebskosten und der während des Betriebs entstehende Lärm reduzieren sich. 30 Festplatten verursachen Betriebsgeräusche, erzeugen im Betrieb Wärme und verbrauchen Strom. Außerdem werden die Nerven der Administratoren geschont. [15.04.2008 18:00 Uhr] SPAM… Immer und immer wieder bewegt SPAM die Gemüter. Nicht nur die Administratoren der Mailserver sondern in zunehmenden Maße auch die "normalen" Benutzer im Internet kämpfen gegen SPAM. Mehr oder weniger erfolgreich. In letzter Zeit ehr weniger erfolgreich. Zumindest liegt diese Schlussfolgerung nahe, wenn man den einschlägigen Quellen Glauben schenkt. Auch aus eigener Erfahrung spüre ich einen rasanten Anstieg des SPAM-Aufkommens. Wenn man betrachtet, wie viele wertvolle Ressourcen (Arbeits- und Lebenszeit, Energie, Nerven) durch diese Plage regelrecht verbrannt werden, möchte man diese den Verursachern am liebsten in Rechnung stellen oder diese widerwärtigen Zeitgenossen am Pranger sehen. Leider sind die Erfolgschancen einer strafrechtlichen Verfolgung offenbar sehr gering. Es ist deshalb um so wichtiger, elementare Schutzmaßnahmen zu "leben". Das Treiben der Spammer kann dadurch etwas erschwert werden. Hierzu zählen z. B. der sorgsame Umgang mit E-Mail-Adressen und der Einsatz entsprechender Software zur SPAM-Abwehr und zum Virenschutz. Auch die Gestaltung der eigenen Webseite kann zur Reduzierung des SPAM-Aufkommens beitragen, indem in der Anbieterkennzeichnung die Adresse so notiert wird, dass Menschen diese zwar lesen können, sogenannte Robots (automatische Programme der Spammer, die z. B. E-Mail-Adressen einsammeln) jedoch daran scheitern. Gerne beraten wir Sie, um Ihre Strategie beim Kampf gegen SPAM wirkungsvoll zu verbessern.
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